Allgemeine Geschäftsbedingungen (B2B)
Musterstand: 24.07.2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen [VOLLSTÄNDIGER FIRMENNAME, RECHTSFORM UND ANSCHRIFT] (nachfolgend „Verkäufer“) und seinen Kunden über den Verkauf und die Lieferung von Waren über diesen Onlineshop.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher sind nicht bestellberechtigt. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Registrierung und Freischaltung
Preise und Bestellfunktionen stehen nur registrierten und vom Verkäufer freigeschalteten Geschäftskunden zur Verfügung. Der Kunde sichert zu, bei Registrierung und Bestellung in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln. Der Verkäufer darf geeignete Nachweise der Unternehmereigenschaft verlangen und einen Zugang bis zum Abschluss der Prüfung sperren oder ablehnen.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für eine von ihm zu vertretende unbefugte Nutzung seines Kontos.
3. Angebot und Vertragsschluss
Produktdarstellungen im Shop sind keine rechtlich bindenden Angebote, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Eine automatisch erzeugte Eingangsbestätigung dokumentiert nur den Eingang der Bestellung. Der Vertrag kommt erst durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung in Textform oder durch Versand der Ware zustande.
4. Produktangaben
Technische Daten, Abbildungen, Maße und Gewichte sind branchenübliche Näherungswerte, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Herstellerseitige, technisch notwendige Änderungen bleiben vorbehalten, sofern sie die vertraglich vorausgesetzte Verwendung nicht beeinträchtigen.
5. Preise und Nebenkosten
Sämtliche Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer sowie Versand-, Verpackungs- und gegebenenfalls Zollkosten. Maßgeblich sind die bei Abgabe der Bestellung im freigeschalteten Kundenkonto ausgewiesenen Preise und Nebenkosten.
6. Zahlung
Die verfügbaren Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen werden im Bestellprozess angezeigt oder individuell vereinbart. Rechnungen sind innerhalb der dort angegebenen Frist ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Verkäufer kann Lieferungen von Vorauszahlung oder einer Bonitätsprüfung abhängig machen.
7. Lieferung und Lieferzeit
Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Nicht vom Verkäufer zu vertretende Ereignisse, insbesondere höhere Gewalt, Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen oder nicht vorhersehbare Störungen der Lieferkette, verlängern vereinbarte Lieferfristen angemessen. Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben unberührt.
8. Versand und Gefahrübergang
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht bei Versendungskäufen mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Dritten auf den Kunden über. Dies gilt nicht, soweit zwingendes Recht entgegensteht.
9. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers. Der Kunde darf Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterveräußern. Die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen tritt er bereits jetzt in Höhe des Rechnungswerts der Vorbehaltsware an den Verkäufer ab; der Verkäufer nimmt die Abtretung an. Der Kunde bleibt zur Einziehung ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt.
10. Untersuchungs- und Rügepflicht
Ist der Kunde Kaufmann, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB. Erkennbare Transportschäden sollen zusätzlich unmittelbar beim Frachtführer dokumentiert werden. Die gesetzlichen Mängelrechte werden durch die Dokumentation gegenüber dem Frachtführer nicht eingeschränkt.
11. Mängelrechte
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit nachfolgend nichts anderes wirksam vereinbart wurde. Der Verkäufer ist zunächst zur Nacherfüllung berechtigt. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt bei neuen Waren gegenüber Unternehmern zwölf Monate ab Ablieferung. Diese Verkürzung gilt nicht für Schadensersatzansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei einer Garantie oder soweit zwingendes Recht längere Fristen vorsieht.
12. Haftung
Der Verkäufer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, wegen schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Begrenzungen gelten entsprechend für Organe, Beschäftigte und Erfüllungsgehilfen.
13. Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist er nur befugt, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung [SITZ DES VERKÄUFERS / GERICHTSSTAND EINTRAGEN]. Der Verkäufer bleibt berechtigt, den Kunden an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
15. Schlussbestimmungen
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften unberührt.